Mein Name ist André Wermescher, ich bin Jahrgang 1981 und wohne mit meiner Frau und unserem gemeinsamen Kind in Pegnitz. Nach meinem Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Produktentwicklung habe ich bei verschiedenen Unternehmen gearbeitet. Seit 2012 bin ich GPM/IPMA-zertifizierter Projektleiter und seit dem auch im Projektmanagement tätig. Die letzten 11 Jahre habe ich verschiedene, internationale Projekte im Bereich E-Mobiliät geleitet.
Meine Freizeit gestalte ich gerne aktiv und sportlich, am liebsten in der Natur. Neben Wanderrucksack, Mountainbike und Klettergurt gehören aber auch Rashguard und sogar Schwert und Schild zu den Dingen die ich dabei brauche, denn ich betreibe Kampfsport seit über 33 Jahren. Als Ingenieur, dürfen auch „private Projekte“ nicht fehlen, welche ich am liebsten mittels Mikroelektronik, 3D-Druck und LASER-Cutter umsetze.
Politisch setze ich meine Schwerpunkte beim Klimaschutz. Mit Beginn der Industrialisierung verändert die Menschheit unseren Heimatplaneten so gravierend und so schnell wie kein anderes Ereignis der Erdgeschichte – von großen Asteroiden-Einschlägen einmal abgesehen. Es gibt bestimmte planetare Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, wenn wir weiterhin stabile Lebensgrundlagen erhalten wollen. Und doch wurden die meisten dieser Grenzen heute bereits verletzt, die Daten sind hier eindeutig (siehe Planetary Health Check, herausgegeben von renomierten Instituten wie dem PIK). Als Ingenieur sind mir die Möglichkeiten und die Grenzen der Physik allgegenwärtig. Wir haben unzählige, eindeutige und unmissverständliche Messdaten sowie Simulationsmodelle, welche die aktuelle und künftige Entwicklung sehr präzise aufzeigen können. Belegt durch die Arbeit von mehr als 20.000 Wissenschaftler:Innen weltweit. Da lässt sich nichts verhandeln, umdefinieren oder schönreden. Darum sind wir alle gefragt jetzt zu handeln.
Auch unser Landkreis Bayreuth steht vor großen Herausforderungen, gerade bei uns in Bayern ändern sich die klimatischen Bedingungen vergleichsweise schnell, es wird wärmer und im Durchschnitt deutlich trockener. Gleichzeitig steigt das Risiko für Extremwetter, wie z.B. Strum und Starkregen (Infos hier). Es reicht nicht die Transformation hin zum klimaneutralen Leben voranzutreiben. Wir müssen auch Maßnahmen ergreifen um unsere Infrastruktur, und damit die Menschen die hier wohnen, vor den Auswirkungen des Klimawandels so gut es geht zu schützen.
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